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Es ist oft gar nicht so einfach, die richtige Doktorarbeit zu finden. Vor allem stellt sich die Frage, aus welchem Fachbereich man die Doktorarbeit wählt und ob man sich für eine "schnelle" Doktorarbeit entscheidet oder eher Wert auf eine hochwertige Promotion durch eine aufwendige, etwa experimentelle Arbeit legt.

Sollte man eine wissenschaftliche Karriere bzw. eine Uni-Laufbahn anstreben, ist eine experimentelle Promotion sinnvoll, als niedergelassener Arzt reicht jedoch im Grunde eine "einfachere" retrospektive Arbeit. 

Prinzipiell unterscheidet man im medizinischen Bereich folgende Arten einer Doktorarbeit:

 
o   Experimentelle Doktorarbeit
     Hier werden "Experimente" - z. B. durch Laborarbeiten - durchgeführt. Es können
     neue Thesen aufgestellt und getestet werden.
o   Klinische Doktorarbeit
     Hier werden die Richtigkeit und Anwendbarkeit von Hypothesen unter klinischen
     Bedingungen überprüft. Die Arbeiten umfassen meist die Erhebung von Patienten-
     daten unter bestimmten Bedingungen wie etwa unter Therapierung mit einem
     neuen Medikament oder wie die Bestimmung eines speziellen Kollektivs wie z. B. 
     Patienten nach einem Herzinfarkt.
     Zu den klinischen Arbeiten zählen die Erstellung von Registern und die Durch-
     führung von kontrollierten Studien.
o   Statistische Doktorarbeit
     Diese Form der Doktorarbeit beruht in wesentlichen Teilen auf der Auswertung von 
     Archiven. Man sucht beispielsweise nach Patienten mit einer bestimmten Krankheit 
     aus den Jahren 2004 bis 2007 und wertet deren Daten nach bestimmten durch die 
     Fragestellung definierten Kriterien aus.

 

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